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Aktuelles

12.12.2012: Lokschuppen Salzwedel besenrein

"So leer kann leer sein", dachten die Aktiven des Vereins am vergangenen Wochenende bei einem Blick in den Lokschuppen Salzwedel. Nach fünf Überführungsfahrten auf der Schiene, ungefähr 30 Lkw-Transporten und jeder Menge Arbeit präsentiert sich der Lokschuppen in Salzwedel besenrein, so dass einer Rückgabe an DB Immobilien nichts mehr im Wege steht.



Nun ist es Zeit, ein Resümee zu ziehen: Die letzten gut 18 Jahre am Standort Salzwedel haben uns viel Spaß gemacht. Wir denken auch, dass wir unseren Besuchern einiges bieten konnten und danken allen, die uns besucht und teilweise lange Jahre die Treue gehalten haben. Natürlich war nicht alles Gold, aber wir sind dennoch zufrieden mit der vergangenen Zeit.

Stolz sind wir allerdings auf den gemeisterten Umzug und danken allen, die uns dabei unterstützt haben. Zu erwähnen sind dabei die Aktiven, die unermüdlich Fahrzeuge für die große Fahrt nach Wittenberge vorbereitet, tonnenschwere Lasten bewegt, tausende von Kleinteilen eingepackt und von A nach B transportiert haben. Danken möchten wir auch den Firmen und Helfern, die den Umzug unterstützt und logistische Hilfe gegeben haben. Ohne Euch hätten wir das nicht geschafft. Und an alle, die so etwas auch vorhaben: Überlegt es Euch gut, so ein Umzug ist kein Zuckerschlecken.

Nun blicken wir zufrieden in die Zukunft. Der Standort Wittenberge hat sich hervorragend entwickelt. Wir sind zutiefst dankbar, dass der Verein für hoffentlich eine lange Zukunft ein neues Zuhause gefunden hat. Und dieses Zuhause ist schön geworden. Endlich haben wir eine Unterkunft, die wir den Besuchern guten Gewissens anbieten können, eine Heizung, die funktioniert, neue Toiletten, Duschen und recht viel Platz. Und eine Kommune, die hinter der Sache steht.

So freuen wir uns auf alle Besucher, die uns im nächsten Jahr in Wittenberge besuchen werden und wünschen allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins nächste Jahr.



Stichwörter: Umzug nach Wittenberge

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07.11.2012: Umzug nach Wittenberge

Der Verein hat einen großen Meilenstein beim Umzug nach Wittenberge geschafft! Alle streckengängigen Fahrzeuge wurden bis Ende Oktober 2012 auf eigener Achse von Salzwedel über Stendal nach Wittenberge überführt. Dabei hat sich die gute Vorbereitung beim Herstellen der Lauffähigkeiten der Fahrzeuge bezahlt gemacht. Alle immerhin fünf Züge haben ohne Störung ihr Ziel erreicht. Den Beteiligten fiel trotzdem nach jeder Fahrt so mancher Stein vom Herz und so sammelte man sich zu einem Erinnerungsfoto vor einigen großen Exponaten in der neuen Heimat Wittenberge


Eine Lok der Baureihe 221 vor einem Fahrzeugzug des Vereins kurz vor der Abfahrt in Salzwedel am 13.10.2012


Angekommen. Dampfloks und einige Aktive am Abend des 13.10.2012 im Bw Wittenberge

Am 26.10.2012 hatten wir die große Freude der Übergabe der Anlage des Lokschuppens in Wittenberge in die museale Nutzung. Die Redner, u.a. Herr Minister Vogelsänger (Minister für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg), Frau Dr. Köstering vom Museumsverband des Landes Brandenburg und der Bürgermeister der Stadt Wittenberge, Herr Dr. Hermann, zeigten sich überzeugt, dass der Region ein touristisches Highlight zur Verfügung steht. Dem schließen sich die Vereinsmitglieder gerne an. Wir sind zutiefst dankbar, dass uns eine solche Chance geboten wurde.
Am 27./28.10.2012 war die Anlage zum ersten Mal für die Öffentlichkeit geöffnet. Insgesamt konnten wir rund 1.500 Gäste begrüßen. Wir hörten viel Lob und aufmunternde Worte und sagen dafür herzlich Dankeschön.

Dampflok Emma auf der Drehscheibe im Bahnbetriebswerk Wittenberge

Aber die Geschichte geht weiter: Am 3.11.2012 wurden Kleinloks und Rangiergeräte per Tieflader nach Wittenberge gebracht. Der Konvoi bestehend aus fünf Tiefladern und zwei Autokränen sorgte auf der gesamten Strecke für erstaunte Gesichter.

Verladen der Diesellok 0605 in Salzwedel


Konvoi bei der Ankunft in Wittenberge



Stichwörter: Umzug nach Wittenberge

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06.10.2012: Stand der Arbeiten in Wittenberge

Wir bedauern, dass wir seit längerem nicht über die Fortschritte in Wittenberge sowie Vorbereitung zu unserem Umzug von Salzwedel nach Wittenberge berichtet haben. Der enorme Aufwand, der mit dem Umzug verbunden ist, fordert seinen Tribut. Heute ist es wieder soweit, doch der Reihe nach:

In den vergangenen Wochen wurde die Arbeiten in Wittenberge so gut wie abgeschlossen. Zuletzt wurde noch die Schuppentore instand gesetzt und deren elektrische Steuerung komplett erneuert. Die Strahlengleise in den Lokschuppen sowie die Zufahrts- und einige Abstellgleise wurden komplett erneuert. Jetzt erstrahlt der Lokschuppen und die wichtigsten Nebengebäude in neuem Glanz.



Außerdem wurde die Drehscheibe gesandstrahlt und neu lackiert.

Die Innenräume der Lokleitung wurden renoviert. Alle elektrischen Anlagen wurden neu eingebaut. Das gilt auch für die Wasserver- und –entsorgung.

Am 3.10. war es dann endlich soweit: Unser erstes Fahrzeug, unsere Dampflok EMMA rollte in ihr neues Zuhause. Sie war in der Woche zuvor auf der Eisenbahnmesse Innotrans in Berlin zu sehen. Als Highlight des Messestandes der Firma H.F.

Am Samstag, den 6.10. startete die heiße Phase des Umzuges von Salzwedel nach Wittenberge. Schwerpunkt war erstens der Umzug unserer Werkzeugmaschinen (Drehbank, Presse, Bohrwerke, Holzbearbeitungsmaschinen usw.) Dabei handelte es sich jeweils um "dicke Brocken" mit Gewichten zwischen 300 Kilogramm bis fast 4 Tonnen Gewicht. Wir waren sehr froh über die Unterstützung von Profis, die mit ihrem schweren Gerät die Anlagen scheinbar mühelos bewegen und in Wittenberge aufbauten.



Zweiter Schwerpunkt war der Transport von Eisenbahnfahrzeugen über die Schiene. Für insgesamt 12 Wagen ging es von Salzwedel zunächst nach Stendal und nach einem Fahrtrichtungswechsel weiter nach Wittenberge. Leider ist die direkte Strecke zwischen Abfahrt- und Zielort über Arendsee nicht mehr betriebsfähig. Das folgende Bild zeigt einen Teil unseres Zuges beim Aufenthalt in Stendal.

In Kürze werden die restlichen Fahrzeuge überführt. Mehrfach erreichten uns hierzu Anfragen, ob wir die Fahrpläne mitteilen könnten. Wir bitten um Verständnis, dass diese nicht veröffentlicht werden. Wir würden uns aber freuen, alle Interessierten am 27./28.102012 zur Eröffnung des Lokschuppens in Wittenberge begrüßen zu können.



Stichwörter: Umzug nach Wittenberge

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12.07.2012: Pressemitteilung

Die Weichen sind gestellt


Dampflokfreunde verlassen Salzwedel / Lokschuppen in Wittenberge wird Schaudepot
Wittenberge / Salzwedel (12.07.2012).

Heute übergab Rainer Bretschneider, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, den Fördermittelbescheid für die Sanierung des historischen Lokschuppens II und des Stellwerkes "Wm" an den Bürgermeister der Stadt Wittenberge, Dr. Oliver Hermann. Die Stadt Wittenberge erwarb im Jahr 2010 das Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerkes (Bw) Wittenberge von der Deutschen Bahn AG. Das Industriedenkmal wird nach Abschluss der Bauarbeiten die neue Heimat der Dampflokfreunde Salzwedel e.V. (DLFS) und deren Fahrzeug-Sammlung. "Mit der Übergabe des Fördermittelbescheides sind die Weichen für den Umzug von der Altmark an die Elbe gestellt", freut sich Vereinsvorsitzender Burkhard Bohn.
Der im April 1994 gegründete Verein zählt etwa 65 Mitglieder und betreibt derzeit im ehemaligen Bw Salzwedel ein Eisenbahn-Museum, dessen Schwerpunkt Fahrzeuge der ehemaligen Deutschen Reichsbahn (DR) der DDR sind. Zum Bestand gehören neben sechs Dampf- und vier Diesellokomotiven mehrere Personen- und Güterwagen sowie eine der größten Draisinensammlungen in den neuen Bundesländern. Zu den Highlights zählen die für die Altmark und die Prignitz typische Dampflokomotive 50 3570 (Baujahr 1942) und die aus einer Zuckerfabrik stammende Lok 2 "EMMA" (Baujahr 1925), die zu verschiedenen Anlässen unter Dampf präsentiert werden. Außerdem unterhält der Verein einen Katastrophenzug (Lazarettzug) der ehemaligen DDR-Reichsbahn, der in erster Linie von der Nationalen Volksarmee und der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland genutzt wurde.
Bereits seit mehreren Jahren suchte der Verein ein neues Domizil für seine Fahrzeugsammlung. Der Kauf des Geländes in Salzwedel sowie die Instandsetzung der teilweise über 100 Jahre alten Gebäude und Anlagen war jedoch für den Verein nicht finanzierbar und mit zu großen Risiken verbunden. "Ohne das Angebot der Stadt Wittenberge hätten wir unsere Sammlung irgendwann schweren Herzens aufgeben müssen", beschreibt Burkhard Bohn, der Vereinsvorsitzende, die prekäre Situation der Dampflokfreunde. Er erinnert sich daher noch sehr gut an den ersten Anruf aus dem Rathaus der Elbestadt im Frühjahr 2009. "Wir haben von Ihren Problemen in der Zeitung gelesen. Bei uns gibt es ein historisches, denkmalgeschütztes Bahngelände, für das wir eine Nutzung suchen", hieß es aus Wittenberge. Das Angebot war für die Eisenbahn-Enthusiasten ein Glücksfall: Die Stadt übernimmt das Gelände des bereits seit Jahren nicht mehr genutzten ehemaligen Bw Wittenberge von der DB AG und will den Ringlokschuppen (Lokschuppen II), das dazu gehörende Verwaltungsgebäude, die Drehscheibe sowie die notwendigen Gleisanlagen mit Unterstützung des Landes sanieren und anschließend dem Verein für eine museale Nutzung zur Verfügung stellen. Damit bot sich den Dampflokfreunden die einmalige Möglichkeit, ihre ehrenamtliche Tätigkeit fortzusetzen. Daher beschlossen die Vereinsmitglieder bereits im Juni 2009 auf einer außerordentlichen Versammlung einstimmig, die Offerte aus Wittenberge aufzugreifen. "Die Vereinsmitglieder stehen voll hinter dem Vorhaben und freuen sich schon auf das neue Domizil", erklärt Burkhard Bohn. Er dankte im Namen der Dampflokfreunde den Vertretern der Stadt, des Landkreises Prignitz und des Landes Brandenburg für die großzügige Unterstützung, ohne die das Projekt nicht umgesetzt werden kann. Die Fahrzeuge der Salzwedeler passen sehr gut in das geplante Eisenbahn-Schaudepot in Wittenberge. Immerhin vier der vom Verein betreuten Dampflokomotiven trugen während ihrer aktiven Dienstzeit die Anschrift "Bw Wittenberge" an ihren Führerhäusern. In Wittenberge entsteht dadurch ein bedeutendes Technikdenkmal mit überregionaler Bedeutung, das das touristische Angebot der Stadt und der Region deutlich steigert.
Damit sind die Tage des Eisenbahnmuseums in Salzwedel gezählt. "Der Abschied fällt uns nicht leicht, doch es gibt keine andere Alternative dazu", stellt der Vereinsvorsitzende fest.
Der Verein lädt am 22. und 23. Oktober 2011 zum letzten Dampflokfest in der Altmark ein. Für den 21. Oktober 2011 ist ein "Tag des Eisenbahnfreundes" geplant, an dem extra für die Eisenbahn-Fotografen die Fahrzeuge zu verschiedenen Motiven aufgestellt werden. Anschließend beginnen die Vorbereitungen für den Umzug der Fahrzeug-Sammlung von der Altmark in die Prignitz. Das nächste Dampflokfest des Vereins gibt es dann voraussichtlich am neuen Standort Wittenberge.

Burkhard Bohn (1. Vorsitzender)
Dirk Endisch (2. Vorsitzender)

Staatssekretär Rainer Bretschneider, Bürgermeister Dr. Oliver Hermann und Vereinsvorsitzender Burkhard Bohn bei der Übergabe des Förderbescheides



Stichwörter: Umzug nach Wittenberge

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08.07.2012: Stand der Arbeiten in Wittenberge

Innerhalb und außerhalb des Lokschuppens sind weitere Fortschritte zu beobachten: Inzwischen ist der Gleisbau im Bereich des Lokschuppens in das Endstadium getreten. Die Strahlengleise sind alle erneuert und neuer Schotter eingebracht. Derzeit laufen die Arbeiten zum Stopfen der Gleise.


Auffällig ist auch, dass die Rolltore alle wieder geschlossen sind. Dazu wurden die gesamten Toranlagen und Führungen gereinigt und instandgesetzt. Derzeit laufen die Arbeiten an den Elektroantrieben der Tore. Ebenfalls instandgesetzt und neu verglast sind die schwenkbaren Tore.

Weitere Fortschritte machen auch die Gleisanlagen außerhalb der Lokschuppenanlage. So wurden die Zufahrtsgleise zur Drehscheibe wiederhergestellt. Derzeit werden die Gleise zur und an den Untersuchungsgruben neu verlegt und gestopft.

Nachdem sämtliche Tore und Zugänge zum Lokschuppen nun verschließbar sind, wird der Innenausbau vorangetrieben. So werden derzeit sämtliche Versorgungsleitungen für Strom, Wasser, Druckluft und Heizung neu verlegt. Der Putz im Lokschuppen ist fertiggestellt. Der Sockel der Wände wird industrieüblich jeweils schwarz gestrichen.

Große Fortschritte wurden auch bei den Sozialräumen gemacht. So wurden die Installationen für Toiletten, Duschen und Waschräume vorgenommen, die Decken zum Abhängen vorbereitet und die Fußböden mit Estrich nivelliert.



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Dampflokfreunde Salzwedel e.V. Am Bahnhof 6, 19322 Wittenberge
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