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Unsere aktuellen Termine (2020):
04.-05.07. 13.09. 10.-11.10.
Außerhalb der Veranstaltungen:
vom 09.05. bis 17.10. jeweils samstags von 10:00-17:00 Uhr.
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Aktuelles

20.06.2020: Vorbereitungen laufen

Da sich nun langsam herauskristallisiert, dass unser Sommerfest am ersten Juliwochenende (4./5.7.2020) stattfinden kann (nähere Informationen gibt es Anfang der kommenden Woche), haben die Aktiven des Museums mit den Vorbereitungen dafür begonnen.
Zunächst galt es, den Feuerrost der Dampflok 50 3570 wiederherzustellen. Für alle, die es nicht so genau wissen: Das Feuer der Lok brennt auf sogenannten Roststäben. Das sind gusseiserne Metallplatten, die Zwischenräume bieten, damit von unten Luft an das Feuer gelangen kann. Diese Roststäbe können dabei jedoch durch die enormen Temperaturen verbiegen und muss man sie erneuern. Das geschieht, indem sich jemand opfert und in die Feuerkiste, d.h. den Brennraum steigt und die Stäbe tauscht.


Außerdem mussten noch die Treibstangenlager eingestellt werden. Hier befestigt der Kollege gerade die entsprechenden Sicherungsschrauben.

Ein paar andere Aktive kümmerten sich derweil um die kleinen Dampfloks Emma und Pritzwalk. Hier musste zunächst Holz geladen werden, mit dem die Lok angeheizt wird.

Ein Teil des Holzes landet sofort in der Feuerkiste, ein anderer wird erst einmal schön aufgestapelt und nachgefüttert, wenn das Feuer brennt.

Wichtig ist auch, dass die Zentralschmierung der Dampfzylinder genügend Öl hat. Dazu muss der entsprechende Vorratsbehälter auf dem Führerstand gefüllt werden.

Zum Schluss wurde noch Kohle geladen. Das macht sich am besten mit einem dafür umgebauten Vorratsbehälter, der mit dem Gabelstapler in die richtige Höhe gebracht wird, um den Kohlenkasten der Lok zu befüllen.

Außerdem wurde noch eine Probefahrt mit zwei Loks und einem Personenwagen gemacht. Die Garnitur soll bei der Veranstaltung mit Fahrgästen durch das Gelände kreuzen, allerdings dann mit den Dampfloks Emma und Pritzwalk bespannt. Der Wagen bietet ausreichend Möglichkeiten, um die heute geforderten Abstände einzuhalten. Und wer Dampf schnuppern möchte, kann sich auf die offene Plattform stellen und den Lokpersonalen durch die Lokfenster bei der Arbeit zusehen.

Auch beim Beiwagen 190 850 geht es weiter. Hier wurden vor kurzem marode Bleche an einer Stirnseite entfernt. Heute wurden neue Bleche eingeschweißt.

Außerdem wurde die Bremsanlage des Wagens untersucht, um den Instandsetzungsaufwand abschätzen zu können. Und oh Wunder: Die Bremsanlage funktioniert noch nach 30-jähriger Abstellzeit. Das entlastet uns ziemlich, denn so müssen die Bremsteile nur überprüft, aber nicht neu angefertigt werden.


13.06.2020: Andampfen!

Nun ist schon fast die halbe Saison verstrichen, ohne dass sich eine Dampflok auf unserem Gelände aus eigener Kraft bewegt hat. Die Aktiven haben beschlossen, dass sich das ändern muss. Und weil Lok Pritzwalk ohnehin einen Dampftest nach erfolgtem Kesselrohrwechsel hinter sich bringen musste, wurden beide Anlässe vereinigt und die kleine Lok angeheizt. Die Reparatur ist erfolgreich verlaufen und die Lok steht wieder betriebsbereit zur Verfügung.



Letzte Handgriffe wurden auch an die Dampflok 50 3570 angelegt. Hier wurden die Zylinderentwässerungen gereinigt und wieder angebaut. Hier konnte sich einer unserer Jugendlichen beweisen und hat seine Sache sehr gut erledigt.

Auch kosmetische Eingriffe müssen von Zeit zu Zeit sein. Auf dem folgenden Bild sehen wir die Diesellok S 200, die bisher ein provisorisches grünes Farbkleid trug. Das war allerdings schon ein wenig in die Jahre gekommen und wurde daher mit einem Hochdruckreiniger so gut wie möglich entfernt. Darunter kam die vorherige hellblaue Farbgebung zum Vorschein. Die soll allerdings auch nicht dauerhaft erhalten bleiben. Wir planen, die Lok purpurrot mit hellerem Zierstreifen zu lackieren.

Das nächste Bild zeigt eher filigrane Schlosserarbeit. Der Antrieb unseres Breuer-Traktors ist immer noch in Aufarbeitung. Das Getriebe läuft dank neuer Kugellager und neuem Getriebeöl schon wieder wie neu. Hier wird noch die obere Gehäuseplatte des Getriebes gereinigt und später lackiert. Dann ist das Getriebe einsatzbereit. Als nächstes werden wir uns dem VW-Motor widmen, der dem Gefährt als Kraftquelle dient.

Wir verzeichnen auch eine freundliche Spende in Form von altbrauchbaren Holzschwellen, die wir gerne in unser Lager aufnehmen. Der an das Spiel „Mikado“ erinnernde Haufen sieht zwar etwas unspektakulär aus. Man darf jedoch nicht vergessen, dass solche Schwellen aus Hartholz mindestens € 200,- je Stück kosten, wenn man sie neu kauft. Nächste Woche werden sie sicher geordnet aufgestapelt.

Liebe Besucher unserer News und Newsletter-Abonnenten, wie Sie sehen, gibt es immer etwas Neues zu entdecken. Schauen Sie doch gerne mal an einem Samstag bei uns vorbei.
Wir würden uns auch freuen, wenn wir mit Ihnen unser Sommerfest feiern könnten, das für das erste Juli-Wochenende geplant ist. Ob es stattfinden kann und in welchem Rahmen, wird sich wahrscheinlich im Lauf dieser Woche herausstellen. Angesichts der gegenwärtigen Lage warten wir noch auf entsprechende Weisungen zuständiger Stellen des Landes Brandenburg. Falls wir die Erlaubnis erhalten, werden wir umgehend darüber berichten.


Fahrzeuge: 50 3570-4, Pritzwalk, S 200 13, Breuer Lokomotor

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30.05.2020: Baufortschritte und ein Test

Ende der vergangenen Woche konnte die Dachsanierung des Fragmentes des Lokschuppens 1 abgeschlossen werden. Alle Gerüste sind nun abgebaut und auch alle Maurerarbeiten abgeschlossen. Langsam kann man sich die Dimensionen des ehemaligen Lokschuppens vorstellen, wenn man bedenkt, dass sich das nun gut erkennbare Dachstück in einem vollständigen Kreis fortsetzte und die Mitte dieses Kreises auch noch überdacht war.


Da angestrebt wird, dass der Lokschuppen 1 eines Tages soweit möglich wieder errichtet wird und auch eine Drehscheibe und entsprechende Schuppengleise eingebaut werden sollen, werden dafür nun die Vorarbeiten durchgeführt. So konnten sich die Kollegen am Samstag archäologisch betätigen und einen Teil der noch vorhandenen, aber derzeit zugeschütteten Drehscheibengrube freigelegen, damit das Profil der Grubenwand gemessen und der Erhaltungszustand geprüft werden kann. In Kürze wird die notwendige Statik neu berechnet.

Fortschritte machte auch die Neulackierung des Tenders unserer Dampflok 50 3700 (Wir berichteten letzte Woche schon). Hier konnte der Kohlenkasten und der Wasserkasten auf der linken Seite neu lackiert werden.


Um den Aufbau und die Funktionsweise eines Dampflokkessels besser erklären zu können, hat ein Vereinsmitglied ein Schnittmodell eines Kessels in Handarbeit hergestellt. Nun ist es auch fertig lackiert und kann demnächst in unserem Ausstellungsraum aufgestellt werden.

Einen Probelauf konnte am Samstag unsere Diesellok 118 748 absolvieren. Um sie demnächst vielleicht einmal wieder einsetzen zu können, war es notwendig, alle hydraulischen, elektrischen, pneumatischen und mechanischen Systeme zu testen. Dabei präsentierte sich die Lok bei schönstem Sonnenschein auf der Drehscheibe.


Fahrzeuge: 50 3700-7, 118 748-3

Stichwörter: Infrastruktur

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23.05.2020: Aktuelles

Nachdem das Bahnhofsgebäude in Wittenberge vor einiger Zeit von der Städtischen Wohnungsgesellschaft erworben wurde und nun die Räume saniert und einer anderen Nutzung zugeführt werden sollen, stellte sich die Frage nach dem Verbleib der Einrichtung der ehemaligen Intershop-Verkaufsstelle, die vielleicht noch dem ein oder anderen Reisenden bekannt ist. Da es sich um ein Eisenbahnrelikt von lokaler Bedeutung handelt, freuen wir uns, es in unserem Lokschuppen wiederaufbauen zu können. Durch den persönlichen Einsatz eines Aktiven wird die typische Wandverkleidung und einige Möbel im Durchgang von unserer Eingangshalle in den Lokschuppen eingebaut. Am vergangenen Samstag konnte man das zukünftige Bild schon gut erkennen. Es fehlt halt noch ein Mittelschrank, viel Möbelpolitur und Dekogegenstände.


Intershop

Etwas Farbe angenommen hat nun unsere Dampflok EMMA, die sich – wie wir berichteten – über einen neuen Kohlenkasten freut. Dieser wurde nun mit der endgültigen Lackfarbe versehen. Da fehlt nur noch ein bisschen Patina.

Auf der Ladefläche des Lastkraftwagens aus dem Haus Magirus-Deutz (Oldtimer) ist ein sogenanntes Strömungsgetriebe einer Diesellok des Herstellers MaK angekommen, das auf der einen Seite vom Dieselmotor der Lok angetrieben wird und auf der anderen Seite die Energie bei Kraftschluss in einem Ölbad über verschiedene Gänge an die Antriebsräder weitergibt. Es ist also mit einem Automatikgetriebe eines Autos vergleichbar, nur viel größer.

Damit das Getriebe an seinem vorgesehenen Standort in der Werkstatt auch sicher steht, wurden Holzschwellen als Unterlage vorbereitet. Die Kollegen plagen sich gerade damit, die metallenen Schienenhalter abzuschrauben.

Keinen schönen Eindruck machte bislang der Tender unserer Dampflok 50 3700, der derzeit auf der Rückseite des Lokschuppens abgestellt ist und bislang mit einigem Graffiti „verziert“ war. Da er den mit der Bahn Vorbeireisenden wahrscheinlich auch nicht gerade positiv aufgefallen ist, haben wir die Schmierereien abgeschliffen, den Wasserkasten auf der Fahrzeugseite grundiert und schwarz lackiert. Dabei soll es aber nicht bleiben: Um die Substanz des Fahrzeugs zu schützen, soll er über Sommer insgesamt neu lackiert werden.


16.05.2020: Arbeiten an Fahrzeugen gehen weiter

Zwar stehen leider unmittelbar keine Einsätze für 50 3570 an. Allerdings haben wir in der Winterpause das linke Treibstangenlager der Lok bearbeitet und am 16.05.2020 wieder eingebaut. Dabei handelt es um das Lager, welches den Antriebszapfen am Treibrad der Lok umfasst und in der mächtigen Treibstange sitzt, welche die Kolbenstange aus dem Dampfzylinder mit dem Antriebsrad auf der linken Seite der Lok verbindet. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Gleitlager. Darin gleiten die Lagerschalen auf einem sehr dünnen Ölfilm auf dem sich darin drehenden Zapfen. Da die Antriebsenergie der Lok hier auf das Rad übertragen wird, muss das Lager sehr genau gearbeitet und die Ölschmierung ausreichend sein, damit der Ölfilm nicht abreißt und es einen Lagerschaden gibt.
Auf dem ersten Bild sieht man, dass so ein Lager aus zwei Hälften besteht. Hier wurde gerade die hintere Hälfte eingebaut. Die vordere Hälfte fehlt noch. Und immer schön auf die Finger aufpassen!


Auf dem nächsten Bild ist das Lager vollständig eingesetzt und die sogenannte Gegenkurbel kann davorgesetzt werden. Die Gegenkurbel dient dem Antrieb des Steuerschiebers, der die Ein- und Auslasszeiten für den ein- und ausströmenden Dampf im Dampfzylinder steuert.

Aus dem nächsten Bild bemüht sich der junge Kollege, die Bolzen der Gegenkurbel festzuziehen. Haben Sie aber keine Bedenken. Unsere Schlosser haben die Muttern noch ein wenig nachgezogen und sie sind nun fest.

Weiter ging es auch mit der Baustelle Nr. 2, dem Beiwagen 190 851. Hier berichteten wir neulich, dass die Stirnwände unterhalb der Fenster ziemlich vom Rost befallen sind. Die Stellen wurden inzwischen herausgeschnitten. Entsprechende Bleche werden nun angefertigt und eingeschweißt.

Baustelle Nr. 3, der Güterwagen G10, befindet sich auch auf dem Wege der Besserung, nachdem nun die Sanierung des Rahmens und des stählernen Fachwerkgerippes des Aufbaus nahezu abgeschlossen werden konnte. Hier nochmal ein kleiner Blick zurück:
Zunächst sehen wir den Wagen am 12.08.2019 kurz nach dem Beginn der Entfernung der hölzernen Wände.

Auf dem nächsten Bild erkennt man den Wagen am 16.11.2019. Hier sind die hölzernen Seitenwände schon vollständig entfernt. Auch die Stirnwandstreben wurden zur Aufarbeitung ausgebaut.

Und das letzte Bild zeigt eine der vier Federn, die den Wagenkasten gegen starke Erschütterungen schützen soll.


Fahrzeuge: 50 3570-4, 190 851-6, G 10

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